
Das Konzept für das Wandbild
FASSADENGESTALTUNG FÜR DIE DIAKONIE-BEGEGNUNGSSTÄTTE
Fassaden im Fokus: Ein Wandbild für die Diakonie-Begegnungsstätte
Eine Gebäudefassade kann mehr sein als nur eine Außenhülle. Sie bietet die Möglichkeit, eine klare Botschaft zu vermitteln und ein Gebäude im Stadtbild zu verankern. Bei einem unserer Projekte für die Diakonie in Strausberg, stand genau das im Mittelpunkt: Ein Wandbild, das die Verbindung von Jung und Alt visuell darstellt. Appolloart setzt auf die Kraft großflächiger Kunst im öffentlichen Raum, um Gebäude aufzuwerten und spezifische Botschaften zu transportieren. Als die Diakonie den Wunsch äußerte, ihre Begegnungsstätte durch ein Wandbild zu gestalten, nahmen wir diese Aufgabe als ein Projekt mit besonderer Bedeutung an.
Prozess und Vision der Fassadengestaltung: Eine Zusammenarbeit mit klaren Zielen
Die Entwicklung dieses Wandbildes erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen der kreativ Schmiede Appolloart und den Verantwortlichen der Diakonie. Das Ziel war präzise: Ein Motiv zu schaffen, das sowohl die Werte der Organisation widerspiegelt als auch die Umgebung des Standorts visuell bereichert. Es ging darum, einen Ort der Begegnung auch durch seine äußere Gestaltung klar zu definieren.
Das Motiv: Generationen im Blick
Nach den ersten Skizzen und digitalen Entwürfen wurde das zentrale Motiv festgelegt: Ein stilisierter Vogel, der den Kreislauf des Lebens symbolisiert. Dieses Bild steht für die Übergänge und die Verbundenheit zwischen Jugend und Alter – Themen, die für eine Begegnungsstätte von zentraler Bedeutung sind. Der Vogel fungiert hier als verbindendes Element, das die fortwährende Dynamik des Lebens und das Zusammenwirken verschiedener Generationen aufzeigt. Es ist ein visueller Hinweis auf die Funktion des Ortes.
Die Farbgebung und der Hintergrund wurden präzise auf die Architektur und das umgebende Stadtbild abgestimmt. Dies gewährleistet, dass das Kunstwerk nicht nur auffällt, sondern sich auch harmonisch in sein Umfeld einfügt. Es dient als fester Bestandteil des Stadtbildes.

Fazit: Mehr Wert durch Gestaltung
Das Projekt in Strausberg zeigt eindrucksvoll, was professionelle Fassadengestaltung leisten kann. Sie verwandelt anonyme Wände in Botschafter. Für die Diakonie haben wir nicht nur eine Fläche bemalt, sondern einen Leuchtturm für das Miteinander geschaffen.
Wir bedanken uns für das Vertrauen und die großartige Zusammenarbeit bei diesem Projekt, das beweist: Kunst gehört mitten ins Leben.
Wie lange hat die Gestaltung der Fassade gedauert?
Vom ersten Pinselstrich bis zur Fertigstellung vor Ort haben wir ca. 14 Tage benötigt. Die Planungsphase (Entwurf, Abstimmung, Farbauswahl) begann jedoch schon einige Wochen im Voraus, um sicherzustellen, dass das Ergebnis perfekt zur Architektur passt.
Wie übersetzt man abstrakte Werte wie „Nächstenliebe“ oder „Generationen“ in ein Wandbild?
Das ist der schwierigste Teil unserer Arbeit – noch vor dem eigentlichen Malen. Wir vermeiden platte Klischees (wie sich schüttelnde Hände). Stattdessen suchen wir nach Symbolen, die emotional wirken, aber Spielraum für Interpretation lassen. Der stilisierte Vogel in Strausberg funktioniert, weil er Dynamik (Jugend) und Fürsorge (Nest/Alter) vereint, ohne dass man es erklären muss. Man fühlt die Bedeutung, bevor man sie versteht.
Warum lohnt sich eine künstlerische Fassadengestaltung gerade für soziale Träger?
oziale Einrichtungen werden im Stadtbild oft übersehen oder wirken rein funktional. Eine künstlerische Gestaltung kehrt das um: Sie macht die Einrichtung zur Landmarke. Das stärkt nicht nur die Identifikation der Mitarbeiter und Besucher mit „ihrem“ Haus, sondern baut auch Hemmschwellen in der Nachbarschaft ab. Kunst wirkt einladend und signalisiert Wertschätzung – nach innen und außen.
Wie wurde sichergestellt, dass das Bild Motiv zur Umgebung passt?
Ein Wandbild darf kein Fremdkörper sein. Wir haben uns bei der Farbwahl an den umliegenden Gebäuden und der Architektur der Begegnungsstätte orientiert. Das Ziel war eine „sanfte Dominanz“: Das Bild zieht die Blicke auf sich, bricht aber nicht aggressiv aus dem Farbspektrum des Straßenzuges aus. So schaffen wir Akzeptanz bei Anwohnern und dem Bauamt.
